ORFEO International – Neuheiten

Wichtige Neuerscheinungen kurz vorgestellt

Veröffentlichungszeitraum April 2019 – Oktober 2019

Oktober 2019

ORFEO 1 CD C 934 191

Schubert - Winterreise

„Ich hatte von C 934 191
C 934 191
Anfang an großen Respekt vor der Winterreise, denn sie verlangt ihrem Erzähler alles ab. Wann immer ich eine Seite aufschlage, bei der ich die Noten beiseitegelegt habe und sie wieder anschaue, ergeben sich neue Fragen. Und manchmal bekomme ich nicht auf alles eine Antwort. Dieser ‚Prozess‘ hört nie auf.“ Pavol Breslik
Mit seinem dritten Lied-Album bei Orfeo begibt sich Pavol Breslik quasi in den ‚Olymp‘ des Deutschen Liedgesangs – Schuberts Winterreise. Die international viel beachtete Aufnahme von Die Schöne Müllerin (C737151) lässt bereits erahnen, dass er auch zu diesem Thema so einiges mitzuteilen hat.
„Wir Künstler sind immer sehr beeinflusst von dem Werk, das wir gerade machen. Wir geben unsere ganze Seele hinein und wollen uns das Herz auf die Hand legen, um es dem Zuhörer zu geben. Nur wer Leid wirklich gespürt hat, kann auch von Leid singen. Da geht es um die Wahrhaftigkeit.“



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September 2019

ORFEO 1 CD C 983 191

Contrasts - Mozart Schumann Brahms Bartók Rechtman

„Es scheint, als hätte Sharon Kam ihr Instrument in eine menschliche Stimme verwandelt.” – Peter Buske

Als Debut-Album bei Orfeo und zum ersten Mal in dieser Besetzung präsentiert die weltweit gefeierte Klarinettistin Sharon Kam C 983 191
C 983 191
ein dramaturgisch scharf kontrastierendes, bezugsreiches und chronologisch ablaufendes Recitalprogramm. Zusammen mit Ihrem Bruder Ori Kam (Viola) und dem Pianisten Matan Porat bilden Werke von Mozart und Bartók, der mit "Kontraste" den wohl originellsten und fesselndsten Beitrag in der Moderne hierzu leistete, den Rahmen. Dazwischen finden sich zeitnah seelenverwandte Werke von Schumann und Brahms, die in ihrem romantischen Geist vielschichtigen biographischen Bezug aufweist.



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September 2019

ORFEO 1 CD C 950 191

Baiba Skride - Béla Bartók

Baiba Skride widmet sich in Ihrer bereits 8. CD Veröffentlichung für Orfeo ganz dem Oeuvre des ungarischen Komponisten Béla Bartók. C 950 191
C 950 191
Neben seinem Instrument, dem Klavier, war die Violine für Béla Bartók zeitlebens das wichtigste Instrument. Dies hängt wohl auch damit zusammen, dass sie sich in ihrer subtilen Vielseitigkeit und aufgrund ihrer traditionellen Bindungen besonders vorzüglich für seine volksmusikalischen Übertragungen und Anverwandlungen eignete. Skride weiß dieses ungarische Kolorit aufzugreifen und legt hiermit, unterstützt vom WDR Sinfonieorchester Köln und dem norwegischen Dirigenten Eivind Aadland, eine beeindruckende Neueinspielung vor.



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Juli 2019

ORFEO 1 CD C 968 191

Daniel Müller-Schott: Richard Strauss

Richard Strauss (1864-1949) komponierte während seiner langen und äußerst produktiven Schaffenszeit nur wenige Werke für Violoncello. C 968 191
C 968 191
Lediglich drei liegen vor und so überschaubar die Zahl der Cellowerke sein mag, so aufschlussreich sind sie für die Entwicklung des Komponisten. Für Daniel Müller-Schott markieren die frühe Sonate für Violoncello und Klavier op. 6 und die späte Tondichtung „Don Quixote“ op. 35 einen Weg, der Strauss innerhalb weniger Jahre aus der Romantik in die musikalische Moderne führte. Diese enorme Entwicklung unterstreicht der Cellist mit eigens für die CD angefertigten Transkriptionen der Lieder „Zueignung“ op. 10/1 und „Ich trage meine Minne“ op. 32/1.



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Juni 2019

ORFEO 2 CD MP1901

Louis Spohr: The Clarinet Concertos

In den 1830er-Jahren galt MP1901
MP1901
Louis Spohr verbreitet und unbestritten als der schlichtweg größte lebende Komponist. Zu seinen vier Klarinettenkonzerten, die seit eh und je zu Spohrs beliebtesten Werken gehörten, wurde der Komponist durch die Bekanntschaft mit dem thüringischen Klarinettisten Johann Simon Hermstedt angeregt. Die ausgesprochen virtuosen Klarinettenkonzerte sind bis heute eine Herausforderung für jeden Klarinettensolisten geblieben, da sie Spohrs Blick auf die Form des Solokonzerts als Projektionsfläche für die Zurschaustellung spieltechnischer Fertigkeiten in idealtypischer Symbiose mit dem poetisch-lyrischen Gehalt der Musik widerspiegeln.



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Juni 2019

ORFEO 22 CD C980120

150 Years Wiener Staatsoper - The Anniversary Edition

Am 25. Mai 1869 wurde das Haus am Ring mit Mozarts  Don Giovanni  feierlich eröffnet. C980120
C980120
Ein Ereignis, das nicht nur die Wiener Öffentlichkeit mit Spannung verfolgte, sondern das auch außerhalb der Grenzen des Habsburgerreichs große Beachtung fand. Seither ist das Opernhaus stets im Blickpunkt des Interesses gestanden: Seit 150 Jahren ist es eine international wichtige Institution und Angelegenheiten der Wiener Oper sind – wie in keiner anderen Stadt weltweit – immer auch öffentliche Angelegenheiten.

Mit dieser Jubiläums-CD-Box, Schul- und online-Projekten, Streaming und der Einbindung der Bundesländer überschreitet das Haus am Ring zahlreiche Grenzen. Zwei Ausstellungen (im Haus am Ring und im Theatermuseum) und eine Reihe von Publikationen beleuchten Historie und Gegenwart des künstlerischen Geschehens der Wiener Oper; und in einem Festakt am Geburtstag werden die Künstlerinnen und Künstler und das Haus gewürdigt.



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Mai 2019

ORFEO 1 CD C 982 191

Francesco Piemontesi

Liegt mit der Legende von der „Vogelpredigt“ ein C 982 191
C 982 191
großartiges Beispiele pianistischer Erzählkunst vor, so erscheinen für diese Art, außermusikalische Gedanken ausschließlich mit Tönen auszudrücken, die drei Serien der Années de Pèlerinage als ein zentraler Werkzyklus in Liszts Schaffen. Diese „Pilgerjahre“ enthalten insgesamt 26 Charakterstücke, die eine Art musikalische Tagebucheintragungen zu Liszts Wanderjahren bilden. Nach der allseits hochgelobten Einspielung des ersten Bandes (C944182) hat sich der junge italienische Pianist Francesco Piemontesi nun den zweiten Teil – "Italien" – vorgenommen. Abermals zeigt ein beiliegender Dokumentarfilm nicht nur die Schönheiten Italiens, sondern vielmehr auch die gedankliche Auseinandersetzung des Pianisten mit diesem Thema.



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Mai 2019

ORFEO 2 CD MP1902

Dietrich Fischer-Dieskau, Orchesterlieder

Kaum ein anderer Sänger war den gut MP1902
MP1902
300 Liedern des österreichischen Komponisten Hugo Wolf mehr verbunden und zugewandt als Dietrich Fischer-Dieskau. Absolut überzeugt von Wolfs reichem OEuvre führte er dessen bis dahin wenig beachtetes Liedschaffen auf zahllose Bühnen in aller Welt. Als „sperriger Traditionalist“ und „Akkord-Arbeiter“ verpönt, zeigt Regers Liedschaffen eine ganz andere, berührende und tiefgehende Seite dieses Komponisten, der in der Liedkomposition der Jahrhundertwende einen bedeutenden Rang einnimmt. Selbst Fischer-Dieskau widmete sich Reger, im Gegensatz zu seinem geradezu enzyklopädischen Ansatz auf anderen Gebieten, nicht unbedingt häufig. Bei der Einspielung einiger besonders schöner Juwelen unter Regers Orchesterliedern wurde er durch Gerd Albrecht unterstützt. Das Ergebnis ist eine künstlerische Symbiose höchsten Ranges, die von einer Leidenschaft und Innigkeit zeugt, wie man sie nicht mehr häufig findet: Ein wahr es Tondokument!



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Mai 2019

ORFEO 15 CD C 981 115

Raphael Kubelik, The Munich Symphonic Recordings

Von 1961–79 wirkte Kubelík als Chefdirigent des C 981 115
C 981 115
Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks in München. Dort hatte er seine neue musikalische Heimat gefunden. Er führte das Orchester zu neuen Höhen und entwickelte eine einzigartige Klang- und Musizierkultur in der vollkommenen Vielfalt des Repertoires, von der Barockmusik über den freitonalen Expressionismus bis hin zu Karl Amadeus Hartmann und Benjamin Britten. Kubelík liebte den prachtvollen, satten Klang, jedoch keineswegs um den Preis der Durchsichtigkeit. Als Musiker war ihm gesangliche Phrasierung oberstes Gebot, wie auch klare, bewusste Artikulation der harmonischen Spannungsverhältnisse und die Vitalität des rhythmischmetrischen Flusses.
Diese CD-Edition vermittelt einen ausdrucksstarken Eindruck über die legendären Interpretationen von Rafael Kubelik und ist gleichsam Sammlung und Zeitdokument seiner umfangreichsten Schaffensperiode in München.



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April 2019

ORFEO 2 CD MP 1806

Johan Baptist Vanhal: Missa solemnis, Stabat Mater

Der Ostböhme Vanhal hatte sich – MP 1806
MP 1806
wie so viele böhmische Komponisten – frühzeitig in seiner Karriere nach Wien begeben und kann mit Haydn, Salieri, Mozart und Beethoven somit als Teil jenes erlesenen Kerns von Komponisten betrachtet werden, denen wir die Wiener Klassik verdanken. Die Missa Solemnis ist nicht allein wegen ihrer Qualität und ihrer Opulenz bemerkenswert, sondern überrascht vor allem mit drei ausgedehnten und noch dazu konzertierenden Solo-Arien. Vanhals Stabat Mater erscheint formell im Vergleich konservativer in seinem üblichen Wechsel zwischen Chorpartien und Solonummern. Es ist vor allem die reiche melodische Erfindungsgabe, die für das Werk einnimmt.



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April 2019

ORFEO 2 CD C 967 192

Johan Botha: Italian Opera Arias

Ganze 222 mal war der viel zu früh verstorbene Johan Botha an der Wiener Staatsoper zu erleben. C 967 192
C 967 192
Weithin leuchtend trat seine kraftvolle, stets lyrisch geführte Stimme aus der Opernwelt hervor. Der mehr im deutschen Fach beheimatete Tenor konnte sich auch im Italienischen Repertoire behaupten, was diese Doppel-CD eindrucksvoll beweist und mit Partnern wie Krassimira Stoyanova, Violeta Urmana oder Dmitri Hvorostovsky das Wiener Opernpublikum begeistern.

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